|
Schutzhundsport |
|
www.ralfs-hundelexikon.de |
Der Schutzhundsport untergliedert sich in drei Sektionen,
Unterordnung, Schutzdienst und Fährtenarbeit. In der Abteilung Unterordnung werden Leinenführigkeit,
Freifolge, Apportieren auch über Hindernisse hinweg, Kommandos, wie
Steh, Sitz, Platz, Bleib oder das Voraussenden des Hundes trainiert. Im Schutzdienst hat der Hund einen sogenannten Helfer (gespielter
Angreifer) unter anderem zu stellen, dessen Flucht zu verhindern, seine
Angriffe abzuwehren sowie seinen Hundeführer zu sichern, während
dieser den Helfer durchsucht und abführt. Hier gehört es mit zur
Ausbildung, daß es der Hund lernt, in bestimmten Situationen auf
Kommando energisch und fest zuzubeißen und ebenso den Biß auf
Kommando sofort zu lösen.
Bei der Fährtenarbeit ist es die Aufgabe des Hundes, eine
gelegte Fährte aufzunehmen und zu verfolgen sowie "verlorene
Gegenstände" des Verfolgten zu finden. Voraussetzung für die Teilnahme an einer Schutzhundprüfung ist
das Bestehen der Begleithundprüfung.
Schutzhundprüfungen werden in vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen
(SchH A, SchH 1, SchH 2 und SchH 3) abgelegt. Der Schutzhundsport stellt nicht nur höchste Anforderungen an den
Hund und seinen Ausbilder sondern gerade auch an dessen Verantwortungsbewußtsein.
| Mein Buchtipp: |
|
|
 |
|
Vom Welpen zum
idealen Schutzhund
Manfred Müller
Gebundene Ausgabe - (1996)
Jetzt
bestellen! |
| |
|
|
|
Ralf Fritzsche

Copyright: Ralf Fritzsche
Stand: 13. April 2007
|